Ein klassischer Tag im Verkauf

Auch unsere Auszubildende Fachverkäuferin Selina haben wir nun mal interviewt, wie so ein klassischer Arbeitsalltag in den Wolke Fachgeschäften aussieht. Was macht sie zuerst, was sind die Lieblinge der Kunden und vieles mehr. Aber lest selbst:

Mein Tag als Verkäuferin im Lebensmittelhandwerk:

04:00 Uhr – Der Wecker klingelt

04:10 Uhr – Wecker Nr. 2! Dann wollen wir uns mal fertig machen. Die Kunden wollen schließlich nicht auf ihre Brötchen warten.

04:40 Uhr – Schnell geduscht, die Haare gemacht und ein bisschen Frische ins Gesicht gezaubert. Fehlt nur noch der erste Kaffee, dann steht einem schönen Tag im Verkauf nichts mehr im Wege.

04:55 Uhr – Mit dem Auto beim Fachgeschäft in Ankum angekommen. Jetzt melde ich mich erstmal an der Kasse und auf dem Ipad an, schlüpfe in meine Verkaufskleidung und dann können auch schon die Waren eingeräumt werden.

05:20 Uhr – Ich beginne die Waren einzuräumen und Snacks zu schmieren, denn das braucht ja auch seine Zeit.

05:50 Uhr – Das Fachgeschäft duftet nach frischen Backwaren, wir schauen noch schnell ob im Verkaufsraum alles gut aussieht und dann kann auch schon die Tür aufgeschlossen werden.

06:00 Uhr – Das nenne ich mal deutsche Pünktlichkeit! Der erste Kunde steht um Punkt sechs Uhr in der Tür. Der Kleidung zu Folge ist es vermutlich ein Handwerker. Innerlich rate ich was er wohl wählen könnte. Ach nein: „Zwei Mettbrötchen, ein Eibrötchen und einen großen Kaffee, bitte.“ Wer hätte das gedacht? 😊 Ich grinse in mich hinein und reiche ihm die gewünschten Produkte.

08:00 Uhr – Einige Handwerker, ein paar Eltern, die ihren Kindern etwas für die Schule holen und viele weitere Kunden später müssen schon wieder Teiglinge abgebacken und Snacks nachgeschmiert werden. Und dann kommt gleich auch schon der Fahrer mit der zweiten Tour.

09:00 Uhr – Die Waren der zweiten Tour sind nun auch verräumt. Ich schaue mir das Brotregal an, ob alles gut aussieht, drehe mich um und da steht eine meiner liebsten Stammkundinnen. Da die Dame mehrmals die Woche zu uns kommt muss ich gar nicht lange nachfragen, was es denn sein darf. Ich bereite ihr den Cappuccino zu, richte ihr den Snack auf einem Teller an und halte noch ein nettes Pläuschen mit der alten Dame. So geht der Morgen weiter.

12:00 Uhr – Nach einer Pause gegen halb 11 wurden dann auch schon wieder Waren nachgepackt, und die „Mittagssnacks“ in den Tresen geräumt. Nach und nach trudeln die Kunden für den Mittagstisch ein. Auch mittags sind die Mettbrötchen heiß begehrt, aber auch Paninis, Aufläufe und Salate erfreuen sich großer Beliebtheit.

13:00 Uhr – Feierabend. Jetzt wird zuhause erstmal Mittag gegessen, dann kurz ausruhen und danach freue ich mich schon auf eine ausgiebige Runde mit meinem Hund. Gut dass ich morgen erst um 02:00 Uhr anfangen muss, so kann ich heute Abend sogar noch mit ein paar Freunden was trinken gehen. 😊

Weitere Beiträge